Warum Privileged Access Management heute Pflicht ist
Kritische Logins professionell absichern: Warum Privileged Access Management heute Pflicht ist
Niemand käme auf die Idee, Web-Anwendungen wie Online-Banking oder andere geschäftskritische IT-Systeme ungeschützt zu betreiben. Es wäre nur eine Frage der Zeit, bis unerwünschte Aktivitäten auftreten. Was eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte, wird im komplexen IT-Alltag immer wieder vernachlässigt.
Gerade der Schutz privilegierter Zugänge (Privileged Accounts), etwa Admin-Logins für Server, Netzwerke oder zentrale Anwendungen, zählt zu den wichtigsten Maßnahmen zur Abwehr von Cyberangriffen. In der Praxis sehen wir jedoch immer wieder erfolgreiche Hacker-Attacken, bei denen ein unzureichend abgesicherter Login das Einfallstor war. Das ist kein Szenario, sondern tägliche Realität.
Privileged Access Management (PAM) als bewährter Sicherheitsbaustein
Privileged Access Management (PAM) ist seit vielen Jahren eine etablierte Technologie, um den Zugriff auf kritische Systeme kontrolliert, nachvollziehbar und sicher zu gestalten. Ziel ist es, privilegierte Zugänge nicht mehr direkt zu vergeben, sondern zentral zu verwalten, abzusichern und zu überwachen.
Ein typisches Praxisbeispiel:
Ein externer IT-Dienstleister greift regelmäßig per Fernwartung auf ein Server-System zu, um Updates oder Wartungsarbeiten durchzuführen, idealerweise natürlich regelmäßig. Diese Verbindung erfolgt meist über das Internet. Genau hier beginnt das Risiko: Denn derselbe Weg steht grundsätzlich auch unautorisierten Personen offen. Ob sich die Tür öffnet, hängt letztlich davon ab, wie gut sie abgesichert ist. Klassische Benutzername-Passwort-Kombinationen haben sich dabei oft als Schwachstelle erwiesen.
Warum wir bei EXACON-IT auf FortiPAM setzen
Mit FortiPAM bietet Fortinet eine leistungsfähige Lösung für den Schutz privilegierter Zugänge. Bei EXACON-IT haben wir in den vergangenen Jahren unterschiedliche PAM-Lösungen im Einsatz gehabt und sind letztlich wieder bei FortiPAM gelandet.
Da es sich um ein kostenpflichtiges Produkt handelt, müssen die Gründe dafür überzeugend sein, und das sind sie aus unserer Sicht:
- Einfache und praxisnahe Handhabung für Techniker
- Zentrales Management aller privilegierten Zugänge
- Exakte Steuerung, wer wann und wie auf welche Systeme zugreifen darf
- Benutzer können mit einem Klick für alle Zugänge aktiviert oder deaktiviert werden
- Zugriff von überall und von jedem Gerät – sofern erlaubt – ohne technische Hürden
- Automatischer Login ohne Offenlegung von Passwörtern
- Video-Mitschnitt aller Sitzungen zur späteren Kontrolle
- Automatisches, regelmäßiges Wechseln von Passwörtern
Schnelle Implementierung, klare Sicherheitsarchitektur
Die Installation und Inbetriebnahme von FortiPAM ist vergleichsweise unkompliziert. Aus Kostengründen wird die Lösung typischerweise als virtuelle Maschine auf einem bestehenden Hypervisor betrieben, beispielsweise auf Proxmox, welches wir bevorzugt einsetzen. Die Grundinstallation ist innerhalb weniger Minuten erledigt.
Wichtig ist die Netzwerkarchitektur:
Jedes Zielsystem, auf das FortiPAM zugreifen soll, muss über das Netzwerk erreichbar sein – idealerweise so eingeschränkt, dass ausschließlich FortiPAM administrativen Zugriff erhält. In dieser Konfiguration können berechtigte Benutzer privilegierte Zugänge nur noch über FortiPAM aufbauen. Direkte Logins gehören damit der Vergangenheit an.
Mehr Kontrolle, weniger Risiko
Privileged Access Management ist kein „Nice-to-have“, sondern ein zentraler Baustein moderner IT-Sicherheitskonzepte. Mit Lösungen wie FortiPAM lassen sich privilegierte Zugänge wirksam absichern, Angriffsflächen deutlich reduzieren und gleichzeitig der administrative Aufwand überschaubar halten.
Weitere Informationen zu FortiPAM finden Sie direkt beim Hersteller:
https://www.fortinet.com/de/products/fortipam
